Aktuell fallen in den Medien oft Schlagworte wie Bürgerdialog (Dialog über Deutschlands Zukunft, Zitat von unserer Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel: „Wir betreten Neuland“), Bürgerbeteiligung und E- Partizipation. Zu beobachten ist ein bereits länger anhaltender Trend, die Menschen stärker in das politische Geschehen einzubinden.

Bedarf nach Informationsgrundlagen
Insbesondere auf kommunaler Ebene ist ein Beteiligungsprozess der Einwohner sinnvoll. Einerseits kann nur auf einer möglichst breiten Basis eine bestmögliche Konsensentscheidung getroffen werden, andererseits ist eine breite Meinungserhebung oftmals mit einer zeitlichen Verzögerung und mit Mehrkosten verbunden.
Generell ist in Erwägung zu ziehen, ob bei einem Vorhaben nicht von Beginn an die öffentliche Bürgermeinung berücksichtigt werden soll . In diesem Fall bietet es sich an, die Erhebung in professionelle Hände abzugeben. Dies spart nicht nur die eigene Zeit, bzw. die Zeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunalverwaltung, sondern dies gewährleistet auch, dass die angewandte Befragungsmethodik und Auswertung adäquat auf das entsprechende Ziel ausgerichtet ist.
Was ist empirische Forschung?
Die empirische (Sozial-) Forschung dient der Erfassung von qualitativen Aspekten der Wahrnehmung einzelner Individuen – oder einfach ausgedrückt und auf die weiter oben skizzierte Ausgangslage bezogen: Was denken andere über ein Vorhaben? Die Zielsetzung der empirischen Forschung kann in drei Schwerpunkte gegliedert werden:
- Erfassung der Meinung zu wichtigen Themen
- Evaluierung der Motive für eine Handlung
- Aufgreifen von aktuellen Entwicklungen und Trends
Wie kann eine Meinungsforschung ablaufen?
Selbstverständlich gibt es für empirische Forschungsprojekte keinen festen Ablaufplan. Je nach Zielsetzung, Probandengruppe und Ort muss das Vorgehen an die Eigenschaften des Vorhabens angepasst werden. Dennoch ähneln sich einige Arbeitsschritte in den meisten Projekten:

schematischer Ablauf einer Meinungsforschung
Wie wird befragt?
Bei einer Meinungsforschung ist die Auswahl eines geeigneten Mediums zur Befragung ein wichtiger, konzeptioneller Schritt. Jede Befragungsart zeigt Vor- und Nachteile:
- schriftliche Befragung (per Brief oder persönliche Verteilung)
- Online Befragung (Einzelbefragung)
- Interview (Callcenter oder persönliche Ansprache)
- Beobachtungen und Zählungen
- Onlinepanel Befragung (personenidentische Mehrfachbefragung)
Beispielsweise zeigt eine Online Befragung meist Kostenvorteile, da Portokosten und Arbeitszeit gering gehalten werden können. Nachteilig ist jedoch, dass die Probanden über einen Zugang zum Internet verfügen sollten und so beispielsweise ältere Personen entweder geringer repräsentiert sein könnten und daher auf anderem Wege befragt werden müssten. Hinzu kommt, dass sich der Mensch bei seinen Tätigkeiten im Internet teilweise in Anonymität wähnt. Dies verleitet im Rahmen einer Online Befragung dazu, falsche oder der Realität nicht exakt entsprechende Antworten zu geben (selbst wenn zuvor eine Anmeldung zur Befragung mit Namen und Anschrift erfolgten) .
Welche Themen interessieren kommunale Akteure?
Die Auswahl möglicher Befragungsinhalte ist selbstverständlich von den aktuellen Programmen und Plänen der jeweiligen Städte und Gemeinden abhängig. Das nachfolgende Schaubild zeigt beispielhaft einige Themengebiete auf:

Befragungsthemen im kommunalen Umfeld
Ihr seriöser Partner bei der kommunalen Meinungsforschung!
DEMOGRAPHIE KOMMUNAL unterstützt Sie bei der Evaluierung von Meinungen, Trends und Motiven Ihrer Bürger. Uns ist wichtig, für Sie die optimale Dienstleistung zur Verfügung zu stellen. Daher kann ein Forschungsauftrag von der konkreten Definition einer Fragestellung bis hin zur professionell gestalteten Präsentation von uns übernommen werden. Alternativ bieten wir Ihnen selbstverständlich eine fundierte Beratung oder auch die Durchführung einzelner Projektschritte (z.B. Konzeption eines Fragebogens) an.
Besondere Unterstützungsleistung bei der Auswahl der Probanden
Für eine Befragung, ein Interview o.ä. wird aus Kostengründen selten eine Vollerhebung mit Teilnahme aller verfügbaren Probanden durchgeführt.
Generell ausgedrückt, kann eine Befragung an unterschiedliche Probandengruppen gestellt werden, so z.B. über eine:
- repräsentative Stichprobe (Auswahl der Teilnehmer nach soziodemographischem Querschnittsbezug) oder
- ausgewählte Stichprobe (konkrete Auswahl nach frei wählbaren Kriterien, wie z.B. Alter, Familienstand, Wohnort, Stadtteil, Quartier etc.)
DEMOGRAPHIE KOMMUNAL kann auf Basis des kommunalen Meldewesens eine Vorauswahl der Probanden treffen und auch mittels dieser für eine Befragung vorbereitenden Maßnahme eine konkrete Unterstützungsleistung für Kommunalverwaltungen bieten, die ihre Befragung weitgehend in Eigenregie durchführen möchten.
Fragen Sie uns! Wir beantworten Ihre Fragen gerne in einem kostenfreien, persönlichen Gespräch.